Part 1: Rough Sex und das männliche Rollenbild.
Autorin: Cristina

Seit Jahren beschäftigt mich die Frage, warum es Männern oft schwerfällt über Sex zu sprechen. In meinem Hirn ist eine logische Folge von guter Kommunikation guter Sex. Jedoch bin ich auch ein sehr neugieriger und offener Mensch. Wenn jemand diese Themen anschneidet, legt sich bei mir sofort ein Schalter um und ich kann mich kaum zurückhalten mein Gegenüber mit Fragen zu bombardieren. Ich suche den Austausch.
Was passiert also, wenn ich mit Menschen über Sex spreche, wenn ich nicht das Ziel verfolge, mit ihnen zu schlafen, oder unseren gemeinsamen Sex zu verbessern?
Im Folgenden erzählt Juri – der eigentlich gar nicht Juri heißt – von der Schwierigkeit das Thema Sex zu navigieren, wenn das erwartete gesellschaftliche Rollenbild gar nicht zu einem passen kann. Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen also: Die Dekonstruktion von Geschlechterrollen.
Ist die Kommunikation über Sex für dich einschüchternd, oder trittst du ihr offen gegenüber?
Ich fühle mich leider oft eingeschüchtert. Ich glaube, das hat bei mir immer mit einer Angst zu tun, nicht genug zu sein, nicht genug performen oder die Erwartungen meines Gegenübers nicht erfüllen zu können. Natürlich ist das widersprüchlich, weil man das eigentlich nur entschärfen kann, indem man darüber spricht.
Ich habe jedoch Angst vor einer Kränkung und dazu kommt ein Performance-Druck. Das beschert mir dann ein negatives Bauchgefühl, wie ein schlechtes Verliebtsein, oder als würde man in die Tiefe fallen. Ich muss immer noch die Erfahrung machen, dass die Kommunikation für mich auch schön sein kann, ganz ohne Angst. Dass ich genug sein kann. Vor meiner letzten Beziehung habe ich Gespräche eher abgeblockt oder gar nicht erst initiiert. Wenn ich ehrlich bin, gingen die Gespräche auch vor allem von ihr aus, auch wenn ich irgendwann besser darin geworden bin, und auch mal Wünsche oder Vorstellungen angesprochen habe.
Ich brauche generell immer einen sehr persönlichen Bezug zu einer Person, um Sex mit dieser haben zu können. Denn bei allem Gutem, was man über die Kommunikation über Sex sagen kann, ist es aber schon ziemlich emotional und kann auch sehr verletzend sein. Es gibt einen Grund, dass man damit ein bisschen vorsichtig ist. Zumindest in gewissen Kontexten. Für mich macht es Sinn, dass man damit behutsam umgeht. Wenn zum Beispiel der Sex nicht läuft, geht es oft indirekt um die Frage, ob die gesamte Beziehung gefährdet ist. Und das kann ganz schön Druck auslösen, vor allem, wenn man wie ich mit starken Verlustängsten gesegnet worden ist.
Wenn ich was kritisieren möchte… – Du sollst am besten das Wort benutzen. Entschuldigung, kann ich mal kurz was kritisieren? Ich würde dich kurz gerne kritisieren. Entschuldige, aber zwei von drei Männern haben das besser als du gemacht.
Hast du männliche Freunde, mit denen du über Sex sprichst?
Ich habe ein, zwei Männerfreunde, mit denen ich über sowas reden kann, aber so richtig ins Detail gehen wir jetzt schon länger nicht mehr, weil wir uns nur noch selten sehen. Wir haben schon detailreich über Sachen gesprochen, die wir mögen oder nicht, aber es ging dabei nicht um die konkreten Handlungen oder Praktiken, sondern eher um unsere Gefühle in Zusammenhang mit Sex und den damit einhergehenden Machtdynamiken. Ich glaube, um einen positiveren Bezug zum Sprechen über Sex zu bekommen, würde es uns allen helfen, wenn es einen etablierten Sprachgebrauch gäbe, der liebevoll und sexy ist, auf den man ganz einfach zurückgreifen kann. Wir alle teilen aber eher die Erfahrung, dass wir von der Art, wie die meisten Männer über Frauen reden, angeekelt sind. Ich denke, deswegen ist das Reden über Sex von Mann zu Mann für uns intuitiv eher als etwas abgespeichert, bei dem die Alarmglocken angehen, und wo wir aufpassen müssen, dass jemand Fremdes sich nicht misogyn oder übergriffig äußert oder verhält.
Die meisten meiner engsten Bezugspersonen sind aber weiblich gelesen. Dadurch, dass ich pansexuell bin, also Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht attraktiv finden kann, bin ich bei meinen Freundinnen immer ein bisschen vorsichtig damit, über Sex zu reden: Ich möchte ihnen nicht das Gefühl geben, dass es in meinen Fantasien um sie geht, denn eklige Männer, die sie sexualisieren, gibt es genug. Ich bin mir diesem gesellschaftlichen Rollenbild fast schon überbewusst. Das muss die Freundschaft natürlich nicht beeinträchtigen, aber ich glaube es ist – gesellschaftlich gesehen – einfach sehr selten, dass eine als Mann gelesene Person, die vor allem auf weiblich gelesene Personen steht, in einer Freundschaft anfängt, über Sex zu reden, ohne, dass ihm erstmal mit Skepsis begegnet wird. Und das ist ja auch richtig so, immerhin zeigt die Gesellschaft um sie herum ihnen ja jeden Tag, wieso sie skeptisch sein sollten. Ich habe noch nicht diese engen Freundschaften, in denen es dann eindeutig wäre, dass es nicht so gemeint ist. Dafür fehlt diese gewisse Vertrautheit.
Wie setzt du dich dann mit deiner sexuellen Seite auseinander, wenn es in zwischenmenschlichen Beziehungen nicht die Norm zu sein scheint? Kannst du ausführen, was das männliche Rollenbild für Auswirkungen auf dich hatte?
Vielleicht ein bisschen zu wenig, wahrscheinlich schon mein Leben lang. Früher war die Rolle von Pornos dabei groß, und hat meine Sicht auf Sex sehr stark bestimmt. Ich habe über die Jahre gelernt, dass die meisten Pornos eine sehr einseitige Sicht auf Sexualität zeigen, die für beide Parteien in Realität nicht besonders viel Spaß macht. Ich glaube, ich habe wegen dieses „Vorbilds“ extrem viel schrecklichen Sex gehabt, der mir meistens selber gar nicht gefallen hat. Habe „hook-ups“ gesammelt wie Postkarten und mich in der Vergangenheit auch übergriffig verhalten, ohne dass ich es damals so wahrgenommen hätte. Obwohl ich mich bei allen Personen viele Jahre später dafür entschuldigt habe – und das viel dankbarer aufgenommen wurde, als ich es verdient hätte – ist die Erfahrung, dass ich Menschen etwas antun könnte, das nicht consensual ist, natürlich ein großer Teil meines Denkens über sexuelle Begegnungen geworden.
Diese Begegnungen hatte ich jetzt auch länger nicht mehr. Ich glaube, das liegt aber auch daran, dass ich lange gebraucht habe, über meine letzte Beziehung hinwegzukommen. Dazu kommt, dass ich mich nicht mehr als Mann identifiziere, und alles, was damit einhergeht, noch sehr neu für mich ist – ich mich also in bestimmten Belangen, zum Beispiel beim Flirten oder Sex, noch unsicher fühle.
Was für viele Männer vielleicht ein bisschen schwierig ist – wenn überhaupt für alle sprechen kann – ist es kulturell eine dominante Rolle zugespielt zu bekommen. Ich würde sagen, dass ich persönlich beim Sex auch eher dahin gehe. Von Männern wird oft diese performative Rolle abgefordert, dieses „mach das mit mir, sag mir was ich machen soll“. Es gehört ziemlich viel Mut dazu, Fantasien auszusprechen. Und da ist halt auch irgendwie Druck dahinter, mit dem viele Männer vielleicht auch nicht klarkommen, weil sie das als noch eine Anforderung sehen, die sie nicht erfüllen können.
Ich glaube auch, es ist sehr schwierig, die dominante Rolle in Einklang mit einer feministischen Haltung zu bringen: Sich wirklich im Klaren zu sein: Wann ist es in Ordnung und wann nicht. Weil man mit dem Feuer spielt. Meine letzte Partnerin fand es zum Beispiel erregend, wenn sie ein bisschen Angst vor mir hatte. In dem Moment, wo ich mich dominant verhalte, ist es aber natürlich gefährlich. Das muss man auch einfach so aussprechen – das Spiel von Dominanz und Unterwürfigkeit lebt ja auch von dieser Dynamik. Ich weiß, ich bin jetzt eigentlich keine gewalttätige Person – noch nie gewesen – aber das ist eine Angst: Dass man dann doch am Ende etwas tut, was nicht in Ordnung ist. Ich kann manchmal nicht mehr ausmachen, was problematisch ist, denn in dem Moment, wo es beim Sex passiert, es ein Spiel ist. Aber was genau ist jetzt noch Spiel, wo ist die Grenze? Was ist im Spiel okay für die andere Person? Genau das muss man vorher ganz klar kommunizieren und ein Safeword ausmachen. Letztendlich ist eigentlich alles als Fantasie in Ordnung, und man kann damit spielen. Diese dann jedoch zu äußern ist schwer für mich, denn um mit jemandem offen über dominante Fantasien zu reden, bedarf es für mich einer sehr besonderen Beziehung. Die Person muss mich sehr gut kennen, damit sie mich gut einschätzt, nicht verurteilt, oder beginnt mich als Gefahr zu sehen.
Sexualisierte Gewalt ist zu Recht in den letzten Jahren problematisiert worden – und ich bin der Meinung, dass das extrem wichtig ist. Wenn dann aber jemand wie meine letzte Partnerin darüber fantasiert, vergewaltigt, entführt oder beim Sex verletzt zu werden, bringt das mich in eine heikle Lage, wenn ich diese Fantasien teile. So ist sie beim einvernehmlichen Würgen mal ohnmächtig geworden. Ich habe mir totale Sorgen gemacht, und war auch Stunden später noch schockiert. Sie hat mir hingegen fast direkt danach erzählt, dass sie das total erregend fand, so komplett die Kontrolle zu verlieren, und es hat ihre Lust eigentlich nur bestärkt. Auch wenn ich zum Beispiel die Vorstellung genau davon sexuell erregend finden kann, möchte ich nicht, dass sie Realität wird, und ich finde es richtig, dass es gesellschaftlich problematisiert und stigmatisiert wird, wenn ein Mann öffentlich diese Fantasie äußert.
Auch was toxische Männlichkeit anging, war manchmal ein ganz schöner Druck dabei. Manchmal wurde mir gesagt: „Ja, aber du musst jetzt verstehen, du hast jetzt was sehr Männliches gemacht und das war scheiße. Das musst du jetzt verstehen“. Was ich auch tat, aber Begehren kann auch widersprüchlich sein. Obwohl meine Ex also zum Beispiel Dominanz forderte, war sie auf einer anderen Ebene von einer solchen Männlichkeit abgeschreckt. Die Fantasien von Sex mit „Männern“ und der Anspruch an „Männer“ im echten Leben ist widersprüchlich. Diese Widersprüche werden für mich im Sex ganz konkret spürbar.
Trotzdem habe ich über die Jahre gemerkt, dass sich die Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität stark verändert hat. Mittlerweile finde ich es viel spannender, mich selbst im Spiegel anzuschauen, mir Dinge mit geschlossenen Augen vorzustellen, oder Pornos zu sehen, in denen die Erregung der Frau im Vordergrund steht, und ich merke, dass mich das in Bezug auf meine eigene Sexualität auch zunehmend selbstsicherer macht, weil ich eben auch mehr und mehr Dinge ausprobiert habe, und zunehmend weiß, was ich mag.
Was ist das Beste für dich am Sex? Wann hast du am meisten Spaß?
Wenn man nicht nachdenkt. Man kann in einen Zustand kommen, der fast wie ein Rausch ist, sodass man einfach alles vergisst und im Jetzt mit der anderen Person sein kann.
Tatsächlich ist es voll schön, wenn man da reinkommt, aber als Person, die zum Beispiel auch viel denkt ist es nicht so einfach. Dieses darüber reden birgt dann auch immer die Gefahr, dass man dann komplett rausfällt. Das heißt jetzt nicht, dass man – wenn irgendwas schiefgeht – nicht darüber reden sollte, aber es kann sein, dass es dann vorbei ist, weil die Unsicherheit wieder anspringt.
Die dominante Rolle lebt wiederum auch davon, dass sie nicht unsicher ist. Wenn man es doch ist – auch generell – killt das den Vibe. Die Dynamik funktioniert also nur, indem man diese Unsicherheit komplett ausschaltet und genau da liegt auch die Gefahr! Wenn man in die Rolle reinkommt, und aufhört zu denken gibt man sich diesem Männlichen – vielleicht sogar toxisch Männlichem – hin und schaltet den Kopf aus. Genau da beginnt aber meine Angst vor dem toxisch „Männlichen“ in mir, dass in der Vergangenheit andere Menschen verletzt hat, ohne, dass es mir bewusst war, und ohne, dass ich es wollte.
Ich habe Performance beim Sex immer nur aus einer weiblichen Sicht betrachtet. Man ist als Frau irgendwie immer drauf gepolt: „Wie kriegt man ihn zum Kommen.“ „Wie sehe ich jetzt aus? Muss ich noch den Bauch einziehen, wenn ich oben bin?“
Ich finde das ist eine andere Art von Performance. Frauen werden, wenn man in den terms aktiv und passiv denkt, immer noch von Männern gechased. So jedenfalls im Patriarchat. Ich finde das problematisch und glaube nicht, dass es so sein sollte, aber es ist schon ein Narrativ, welches verfolgt wird. Das ist sehr günstig für outgoing characters, die sehr viel Selbstvertrauen haben. Jedoch haben viele Menschen Unsicherheiten, weshalb ihnen diese Performance sehr schwerfällt. Durch die Performance spielt man sich gegenseitig etwas vor. Hinter dem Mann steckt ja auch kein Mann, genauso wie hinter dem Frauenbild keine Frau. Da ist kein Mensch, sondern nur eine abgeschliffene Version von Gender, welche man sich vorspielt, selbst wenn man sie vielleicht selbst blöd findet.
Einer der Gründe, warum ich jetzt lange nicht gedatet habe, ist weil ich nicht genau weiß, wie ich eigentlich überhaupt auf Frauen zugehen möchte. Ich musste erst erkennen, dass ich Frauen – teilweise – nur auf ihr Aussehen reduziert habe. Man muss beim Flirten ein bisschen chasen, sich ein bisschen geil fühlen und sich gegenseitig ein bisschen necken. Das ist alles sehr hart an der Grenze von Frauenfeindlichkeit: Die Frauen nicht ganz für voll nehmen. Das hat in mir tatsächlich eine Unsicherheit geweckt, weil ich gar nicht mehr so richtig weiß: Wie flirte ich jetzt eigentlich, wenn ich die Frau nicht bloß sexualisiere, sondern als ganzen Menschen wahrnehme? Diese Rollen will ich so nicht spielen. Ich glaube, dass ich da mittlerweile immer sicherer drinnen werde, und meine eigenen Wege entdecke, aber das ist gar nicht so einfach, weil es eben keine vorgeschriebenen Regeln gibt. So wie ich es wahrnehme, ist das ein Problem, das ich mit lesbischen Frauen teile. Wie zeige ich meinem Gegenüber z.B. trotzdem unmissverständlich, dass ich sie attraktiv und nicht bloß nett finde, oder vielleicht sogar Sex mit ihr haben möchte? Alles wird doppeldeutiger und weicher, und das ist schön, und ich fühle mich damit sehr wohl, aber es ist nicht leicht, neue Wege zu gehen.
Auch internalisierte Homophobie spielt beim männlichen Rollenbild mit rein. Für mich war es zumindest ein großes Ding, dass ich bestimmte Sachen nicht machen wollte, weil ich dachte, ich werde dann nicht als männlich und damit nicht mehr als attraktiv wahrgenommen. Was ja Bullshit ist, aber das war fest in meinem Kopf drin.
Welche Verhaltensweise meinst du zum Beispiel?
Zum Beispiel lachen oder sich selbst erlauben auch mal albern sein zu dürfen. Auch mal von der Partnerin, oder dem Partner gehalten oder gekuschelt zu werden. Einfach in den Arm genommen zu werden – „bloß nicht zu weich sein“.
Über einige Sachen würde ich auch nie mit anderen Männern sprechen. Zum Beispiel denke ich mittlerweile schon ab und zu, dass es auch superschöne Penisse gibt und ich gerne mal einen im Mund hätte. Ich habe auch einen Dildo zuhause und mich schon öfter damit penetriert, anal oder oral, und fand das sehr erregend. Ich würde mich aber trotzdem sehr hüten, vor wem ich das erzähle. Wenn man es sich mit Männern verscherzt, setzt man sich der Gefahr von körperlicher Gewalt aus. Oder man redet blöd über dich. Das werden alle FLINTA*, die diesen Text lesen, besser wissen als ich.
Seitdem ich mich wohler damit fühle, dass Menschen mich nicht unbedingt als straight wahrnehmen, setze ich mich bewusst Homophobie und damit auch potenzieller körperlicher Gewalt aus. Das ist krass für Menschen, die das nicht gewöhnt sind, oder einfach nicht merken, dass sie bis jetzt die privilegiertesten Menschen der Welt waren. Das heißt noch nicht mal, dass man tatsächlich auf Männer stehen muss. Man muss sich nur ansatzweise so verhalten, dass man so gelesen werden könnte. Ich glaube, das ist auch ein wichtiger Grund, weshalb Männer weniger über ihre sexuellen Fantasien reden, und sich so krampfhaft am „Männlichen“ festhalten: es schützt sie vor der Gewalt anderer Männer.
Was mir sehr dabei geholfen hat, war, dass ich bei meiner Ex-Freundin gemerkt habe, dass sie es hot findet, wenn ein Typ auch feminin ist. Auch eher mal unterwürfig, sich in den Arm nehmen lässt, oder Gefühle zeigt. Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich ihr das abnehmen konnte. Aber zu merken, wie das jemanden wortwörtlich anturnt, hat mir dabei geholfen diese Unsicherheiten fallen zu lassen und diese Seite von mir zu erlauben. Ich glaube, das wollen viele Frauen. Das ist ja auch ein großer Teil von Beziehungen: Dass sie dich verletzbar machen. Es hilft sehr, wenn ein Gegenüber einem das zeigt und verständlich machen kann. Dieses sich-verletzbar-Machen ist letztendlich etwas, was nur zwischenmenschlich funktioniert.
Also: Warum reden Männer nicht über Sex?
Weil das eine sehr mutige Rolle ist, die abverlangt wird. Mancher kann das, mancher nicht. Sexualität ist eine der intimsten Sachen, die es gibt. Wenn das Thema dann auch noch die eigene Sexualität ist, gehört sehr viel Mut und Selbstbewusstsein dazu, trotzdem das Gespräch zu suchen und auch mal einzustecken.
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